Hier möchte ich nicht nur Weisheiten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis oder von mir festhalten,
sondern auch Erinnerungen an großartige Persönlichkeiten, Poesie, Gedichte, die mir gefallen und mir "etwas geben":

 

Liebe heißt "Nie um Verzeigung bitten müssen ! " - Zitat aus dem Film "Liebe ist nur ein Wort "

Weihnachten 2002 - Gerd Strohal, Krems

Langsam geht das Jahr zu Ende,
wie vor jeder Jahreswende
macht Adventzeit vorbereit'
Feierstund' für Menschlichkeit.

Kerzenlicht und Weihnachtsbaum,
oft erfüllter Kindertraum,
Hoffung, neue Zuversicht
zu den Menschen spricht.

Festen Sinn und starken Glauben,
guten Wein von reifen Trauben,
keine Krankheit, niemals hassen:
Frohes Fest! Und Liebe über alle Maßen!

Neujahrsvorschau 2003 - Gerd Strohal, Krems

Jedes Neue Jahr
war nicht wahr
das alte Horoskop,
ob gut, ob fein, ob grob.

Aber weil
ein Teil
war wahr,
kommt ein Neues Jahr.

Hört daher das neue Wort:
Das alte Jahr geht fort,
mit ihm alle Sorgen.
Neue kommen übermorgen.

Alte Liebe oft verrostet,
daher zugeprostet
Neuem, aber aufpoliert
hat noch nie geniert.

Nasses Wasser, heiße Hitze,
Schwammerl und Gewitterblitze,
warmes Essen, kaltes Trinken,
Ankunft und dann Abschied winken.

So wie jedes Jahr seit alter Zeit
bleibt das nächste stets bereit,
überrascht mit altgewohntem Neuen,
daher: Über alles freuen!

Nächstes Jahr zur gleichen Zeit
ist es wiederum soweit,
daher ändert sich's zurück:
Prosit! Frohes Neujahrsglück!

 

Danke an meine Mutter - Vossybär Februar 2003

1945 im ersten Nachkriegswinter
bekamst du das letzte deiner Kinder,
noch dazu fast ein Schwergewicht
doch du als Mutter jammerst nicht.
Gab’s nach dem Krieg viel Schwierigkeiten,
für uns Kinder hattest du viel Nettigkeiten.
Kindergarten gab es noch keinen,
du tröstest uns wenn wir weinen.
Wenn wir zu dir kamen mit unsrem Schmerz,
wir spürten stets dein Mutterherz!
Schule gehen, Aufgaben machen,
was gab es da für schwere Sachen,
du brachtest uns wieder zum lachen.
Kinder gehen aus dem Hause in ein eignes Leben,
viele Dinge gingen uns daneben,
wir hielten an in unsrem Schmerz,
wer tröstet uns ? Dein Mutterherz!
Als Philipps Mutter schied aus dem Leben,
wollt auch ich nicht weiterleben.
Du nahmst uns auf und weiterhin
unser Leben hatte wieder einen Sinn.
Deine Liebe, du weißt es schon,
schenktest du von nun an auch meinem Sohn.
Viel Zeit ist seither nun verstrichen,
Gesundheit ist von dir gewichen.
Es war nun an der Zeit für uns, an dich zu denken,
uns um dich zu kümmern, dir unsre Liebe zurückzuschenken!
Gab’s Differenzen zwischen uns,
ich bitte dich, verzeihe uns.
Glaube mir, wir meinen es ehrlich,
dein liebend Mutterherz ist unentbehrlich!
Liebe Mutter, ich will es wagen,
dir mit diesen Zeilen danke sagen !

Stille Gedanken - Sehnsucht nach Frieden
Vossybär im Februar 2003

Leben und leben lassen -
Alle mögen, niemand hassen.
Liebe, Leben, nicht nur Siege,
Mensch wozu brauchst du Kriege ?
Wut, Zerstörung kostet Geld !
Es ist doch Platz für alle auf der Welt !

Das Jahr 2002 brachte in mehreren Teilen Europas viele Katastrophen,
es hat sich hier wunderbar gezeigt, dass nicht nur reiche Mitmenschen die Geldbörsen öffneten,
um einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten. Viele Familien und Einzelpersonen,
die selbst nur das Notwendigste zum Leben besitzen, gaben von dem Wenigen für Jene,
die durch die Katastrophe gar nichts mehr hatten.
Muss die Menschheit immer durch Rückschläge, Katastrophen oder Kriege
daran erinnert werden, dass wir alle als "Schwestern und Brüder" auf die Welt gekommen sind,
und nicht dafür, dass wir uns gegenseitig bekämpfen und hassen, nur weil vielleicht der
ANDERE eine andere Hautfarbe oder Kultur hat ?
Es gibt so viel Schönes und Wunderbares auf der Welt, achten und pflegen wir es,
damit auch unsere Kinder und deren Nachkommen in Glück und Frieden das Leben geniessen können!
VOSSYBÄR, am Valentinstag 2003

 

Wenn man die Quelle erreichen will, muß man doch gegen den Strom schwimmen!

Ein Gedicht von Wilhelm Busch "Es flog einmal ein muntres Fliegel":
Es flog einmal ein muntres Fliegel
Zu einem vollen Honigtiegel.
Da tunkt es mit Zufriedenheit
Den Rüssel in die Süßigkeit.
Nachdem es dann genug geschleckt,
Hat es die Flüglein ausgereckt
Und möchte sich nach oben schwingen.
Allein das Bein im Honigseim
Sitzt fest als wie ein Vogelleim.
Nun fängt das Fliegel an zu singen:
"Ach lieber Himmel, mach mich frei
Aus dieser süßen Sklaverei!"
Ein Freund von mir, der dieses ah,
Der seufzte tief und rief: "Jaja!"

Wer sich der Einsamkeit ergibt

"Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
Und lässt ihn seiner Pein."

Wer sich dem Weltgewühl ergibt,
Der ist zwar nie allein.
Doch was er lebt und was er liebt,
Es wird wohl nimmer sein.

Nur wer der Muse hin sich gibt,
Der weilet gern allein,
Er ahnt, daß sie ihn wieder liebt,
Von ihm geliebt will sein.

Sie kränzt den Becher und Altar,
Vergöttlicht Lust und Pein.
Was sie ihm gibt, es ist so wahr,
Gewährt ein ewig Sein.

Es blühet hell in seiner Brust
Der Lebensflamme Schein.
Im Himmlischen ist ihm bewusst
Das reine irdsche Sein.

Bettina von Arnim
(1785 - 1859)

Der Einsame

Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem Lustrevier
Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier,
Und niemand gibt ihm weise Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören.
Der Welt entronnen, geht er still
In Filzpantoffeln, wann er will.
Sogar im Schlafrock wandelt er
Bequem den ganzen Tag umher.
Er kennt kein weibliches Verbot,
Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.
Geschützt vor fremden Späherblicken,
Kann er sich selbst die Hose flicken.
Liebt er Musik, so darf er flöten,
Um angenehm die Zeit zu töten,
Und laut und kräftig darf er prusten,
Und ohne Rücksicht darf er husten,
Und allgemach vergißt man seiner.
Nur allerhöchstens fragt mal einer:
Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,
Ich dachte längst, er wäre tot.
Kurz, abgesehen vom Steuerzahlen,
Läßt sich das Glück nicht schöner malen.
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat es gut.

Wilhelm Busch (1832-1908)

 

 

An den Ufern Deiner blauen Augen

Wieder übern´n Tisch gezogen
und den lieben langen Tag
mir den Rücken krumm gebogen
fast mehr als ich´s ertrag.
Und ich fange an zu frieren
weil ich ein paar Federn liess
komm ich heim auf allen Vieren
öffnet sich das Paradies.

An den Ufern deiner Augen
liegt ein wunderschöner Strand
da zieh ich mir die Schuhe aus
und gehe barfuss durch den Sand.

Wurde hin- und hergeschoben
durchgereicht und plattgemacht
war mehr unterhalb als oben
und irgendwann da hat´s gekracht.
Ich rannte gegen Tür´n und Wände
vergeblich an
aber all das hat ein Ende
wenn ich erst bei Dir sein kann.

An den Ufern Deiner blauen Augen
liegt ein wunderschöner Strand
da zieh ich mir die Schuhe aus
und gehe barfuss durch den Sand.

Hab heut nichts geschenkt bekommen,
fast schon dunkelrot gesehn
war schon oben auf der Palme
drauf und dran durchzudrehn.
Kann den rauhen Wind noch spüren
der mich durch die Gegend blies,
komm ich heim auf allen Vieren,
öffnet sich das Paradies.

Siegfried Schreck ( Kontakt: Siegfried.Schreck@t-online.de)

Bevor man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.
Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, eigentlich Samuel Langhorne Clemens

Alle Kinder lächeln über die Ansichten ihrer Eltern - bis sie selbst Eltern geworden sind.
Liselotte Pulver (*1929), Schweizer Schauspielerin

Auch die schönste Frau ist an den Füßen zu Ende!
Giacomo Girolamo Casanova Chevalier de Seingalt (1725 - 1798)

Nachstehendes Gedicht ist nicht von mir, es bedeutet mir sehr viel und
ich will es meinem Sohn Philipp widmen:

Mein Kind, ich liebe dich
auch wenn ich es nicht immer sage,
ich bin für dich da
bis ans Ende der Tage

Mein Kind, ich brauche dich
auch wenn man es nicht immer sieht,
du bist mir das wichtigste,
was auch geschieht.

Mein Kind, ich leb für dich
auch wenn ich es nicht oft sage
all mein Streben nach Glück im Leben
ist nur, um dir zu geben
was du dir wünschst...
ich lebe für dich
bis ans Ende meiner Tage!
Alexandra Maria Huber (*1978), deutsche Motivationstrainerin

 

Passwort

Passwort ist der letzte Schrei
ohne ist es gleich vorbei
ob im Computer, bei der Bank
hast du ein Passwort, Gott sei Dank.

Doch wehe hast du es vergessen
dann bist du aber aufgesessen
kommst auch nicht in die Mailbox rein
das richtge Passwort muss schon sein.

Vor dem Computer hört man fluchen
ich muss erst mal mein Passwort suchen
es muss doch irgendwo hier sein
bin ohne Passwort ganz allein.

Steh einst ich vor der Himmelstür
ich kann ja schließlich nichts dafür
sagt Petrus ich lass dich nur rein
fällt dir das richtge Passwort ein.

© Heinz Bornemann

 

Wilhelm Busch: Kritik des Herzens

Wer möchte diesen Erdenball
Noch fernerhin betreten,
Wenn wir Bewohner überall
Die Wahrheit sagen täten.
Ihr hießet uns, wir hießen euch
Spitzbuben und Halunken,
Wir sagten uns fatales Zeug,
Noch eh' wir uns betrunken.
Und überall im weiten Land
Als langbewährtes Mittel
Entsproßte aus der Menschenhand
Der treue Knotenknittel.
Da lob' ich mir die Höflichkeit,
Das zierliche Betrügen.
Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid;
Und allen macht's Vergnügen.

Geschmacksache von Wilhelm Busch
Dies für den und das für jenen.
Viele Tische sind gedeckt.
Keine Zunge soll verhöhnen,
Was der andern Zunge schmeckt.
Lasse jedem seine Freuden,
Gönn ihm, daß er sich erquickt,
Wenn er sittsam und bescheiden
Auf den eignen Teller blickt.

Wenn jedoch bei deinem Tisch er
Unverschämt dich neckt und stört,
Dann so gib ihm einen Wischer,
Daß er merkt, was sich gehört.

 

 

Zivilcourage

Gott schuf die Menschen und das Tier
und sprach nie von Gewalt
nicht wie du mir, so ich auch dir

er plante auf Erhalt.
Er färbte Menschen, schwarz, weiß, rot
gab jedem Tier den Farbanstrich
er sagte nicht, schlagt euch gleich tot
wenn du nicht aussiehst so wie ich.

Lasst uns Zivilcourage zeigen
gemeinsam gegen die Gewalt
und länger nicht mehr dazu schweigen
dann ist die Welt nicht mehr so kalt.

Heinz Bornemann

 

Viele Menschen benutzen das GELD,
das sie nicht HABEN,
für den Einkauf von DINGEN,
die sie nicht BRAUCHEN,
um damit LEUTEN zu IMPONIEREN,
die sie NICHT MÖGEN.

Walter Slezak

Ein FREUND ist ein Mensch, der
die MELODIE deines Herzen kennt
und sie dir vorspielt,
wenn du sie VERGESSEN hast.

Albert Einstein

 

Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
Elias Canetti

Es gibt Dinge,
wie Liebe und Freundschaft,
die nicht mit Geld zu kaufen sind.
Martin Luther King

 

BÜROGEBET
gewidmet von meiner lieben Bürokollegin
Mag. Nergiz EYÜPOGLU

Ach, wie bin ich ja so froh,
Sitz schon wieder im Büro.
Draußen strahlt der Sonnenschein,
ich schalt den Computer ein.
Mein Arbeitssinn hinweg sich hebt -
Mein Hintern fest am Sessel klebt.

Um mich vorher aufzubaun,
Tu ich erstmal E-Mail schaun.
Gott sei Dank kommt dann die Pause -
Und ich esse meine Jause,
damit ich besser werken kann -
dann fang zu arbeiten, ich an.
Tipp, Tipp, Tipp in einer Tour,
hau ich in die Tastatur.

Mein Kopf wird plötzlich langsam schwer,
und ich glaub, ich kann nicht mehr.
Langsam dann, in stiller Ruh`
Fallen mir die Augen zu -
Während sich mein Kopf verrenkt,
und langsam auf den Schreibtisch senkt.

Gern würd' ich noch länger ruh'n,
doch gibt es leider was zu tun.
Ach, so schön hab ich geträumt,
und hoff, ich hab nicht viel versäumt.

Der Feierabend kommt im Nu,
Schnell schließ ich meinen Schreibtisch zu.
Das Aufräumen hat mich geschafft,
ich stehe auf, mit letzter Kraft -
noch müde von der dritten Jause -
schlepp ich mich fertig dann nach Hause ...

Nergiz kommt aus der Türkei,
Nergiz heißt ins Deutsche übersetzt NARZISSE.
Nergiz ist auch zart wie eine Blume!


Leben
Leben wie ein Baum
einzeln und frei
und brüderlich wie ein Wald
das ist unsere Sehnsucht.

Nazim Hikmet
Nazim Hikmet ist einer der bekanntesten türkischen Lyriker (1902 - 1961)

"13 Zeilen für das Leben leben" von Gabriel Garcia Marquez
Gabriel Garcia Marquez wurde am 6. März 1928 in Aracataca im Norden Kolumbiens geboren
und erhielt 1982 den Nobelpreis für Literatur

1 - Ich mag Dich nicht, weil Du bist, wer Du bist, sondern dafür, wer ich bin, wenn ich mit Dir zusammen bin. 2 - Keine Person verdient Deine Tränen, und die, die sie verdienen, werden Dich nicht zum Weinen bringen.
3 - Nur weil Dich jemand nicht so liebt, wie Du es dir wünschst, heißt das nicht, daß er Dich nicht mit ganzer Seele liebt. 4 - Ein wahrer Freund ist der, der Deine Hand nimmt, aber Dein Herz berührt.
5 - Die schlimmste Art, jemanden zu vermissen, ist die, an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, daß er nie zu einem gehören wird. 6 - Höre nie auf zu lächeln, auch dann nicht, wenn Du sehr traurig bist, denn Du weißt nicht, wer sich vielleicht in Dein Lächeln verliebt.
7 - Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt bedeuten. 8 - Verbringe Deine Zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit Dir verbringen möchte.
9 - Vielleicht möchte Gott, daß Du im Laufe Deines Lebens viele falsche Menschen kennenlernst, damit Du, wenn Du die richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist. 10 - Weine nicht, weil es vorbei ist, lache, weil es überhaupt passiert ist.
11 - Es wird immer Menschen geben, die Dich verletzen, also mußt Du weiter vertrauen, und nur in Zukunft vorsichtiger sein, wem Du ein zweites Mal vertraust. 12 - Werde ein besserer Mensch und vergewissere Dich, zu wissen, wer Du bist, bevor Du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, daß er weiß, wer Du bist.
13 - Strenge Dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn Du sie am wenigsten erwartest. Daher denke immer daran: "ALLES, WAS PASSIERT, PASSIERT AUS EINEM BESTIMMTEN GRUND!"

 

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen:Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Die vernünftigen Menschen passen sich der Welt an; die unvernünftigen versuchen, sie zu verändern. Deshalb hängt aller Fortschritt von den Unvernünftigen ab.
G. B. Shaw

 

Theorie
Theorie ist Wissen,
das nicht funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert
und man weiß nicht warum

Hermann Hesse, deutscher Dichter, 2.7.1877 - 9.8.1962

Relativität
Albert Einstein (1879 - 1955), deutsch-amerikanischer Physiker, er erhielt 1921 den Nobelpreis für Physik, erklärte seine Relativitätstheorie einmal volkstümlich so:

"Wenn du mit einem Mädchen, das du liebst, zwei Stunden zusammensitzt, denkst Du, es ist nur eine Minute.
Wenn du aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, kommt Dir das wie zwei Stunden vor. Siehst du - das ist Relativität."

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama.
Geboren im Juli 1935 im Nordosten Tibets

 

Dalai Lama
Der Dalai Lama über das Leben
Nimm in Kauf, daß große Liebe und große Vermögen großes Risiko bedeuten können.
Lerne die Lektion, auch wenn Du mal verlierst.
Folge den drei Regeln: Respektiere Dich selbst, respektiere andere und übernimm die Verantwortung für alle Deine Aktionen.
Bedenke, wenn Du nicht bekommst, was Du willst, ist dies manchmal ein wunderbarer Glücksfall.
Lerne die Regeln, damit Du weißt, wie Du sie in der richtigen Art und Weise brechen kannst.
Lasse nicht zu, daß ein kleiner Disput eine große Freundschaft verletzt.
Wenn Du einen Fehler gemacht hast, unternimm augenblicklich Schritte, ihn zu korrigieren.
Verbringe jeden Tag ein wenig Zeit allein.
Sei offen für Veränderungen, aber bleibe Deinen Werten treu.
Bedenke, daß Stille manchmal die beste Antwort ist.
Lebe ein gutes, ehrenwertes Leben. Dann kannst Du im Alter, wenn Du Dich erinnerst, Dein Leben ein zweites Mal genießen.
Eine liebevolle Atmosphäre in Deinem Heim ist die Basis für Dein Leben.
Bist Du unterschiedlicher Auffassung als ein geliebter Mensch, dann behandle nur die augenblickliche Situation. Laß die Vergangenheit ruhen.
Teile Dein Wissen. Es ist ein Weg zur Erlangung der Unsterblichkeit.
Gehe sanft und respektvoll mit der Erde um.
Gehe einmal im Jahr zu einem Ort, wo Du noch niemals vorher gewesen bist.
Bedenke, die beste Beziehung zu einem Menschen ist eine, in der die Liebe zueinander größer ist als die Abhängigkeit oder das "Gebraucht werden" voneinander

Nicht Diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern Diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.
Napoleon I (1769-1821)

Der Mensch lebt durch Geradheit. Ohne sie lebt er nur von glücklichen Umständen und rechtzeitigem Ausweichen.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.
Konfuzius, 551 - 479 v. Chr.

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
A. de Saint-Exupéry

Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann, wenn er im Recht ist.
Cato (234-149 v. Chr.)

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag."
Alexander v. Humbold

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach

 

Gedanken im Advent 2003 von Vossybär

Der letzte Absatz der Advent-Poesie meines Schulfreundes Gerd E. Strohal brachte doch etwas vorweihnachtliche Stimmung in meine erschütterte Seele. Erschüttert deshalb, da ich die Schlagzeilen aus den Medien der letzten Wochen nicht aus meinen Gedanken verschwinden lassen kann:

In Amerika versenkt eine Mutter absichtlich ihr Auto in einem See, doch im Auto waren ihre drei unschuldigen Kinder ; in Wien mußte die kleine Jaqueline schwere Mißhandlungen ihres eigenen Vaters erdulden ; schwere Unruhen in Israel, Jordanien, Attentate in derTürkei, immmer wieder im Irak ; .........

Es kann einem Einzelnen leider nicht gelingen, Frieden auf der Welt zu schaffen. Im fernen Wien lebt nun mein Sohn lebt in einer eigenen Wohnung, er hat mir den Glauben an das Leben wiedergebracht, den ich des öfteren vermisste, und wird mir sicher auch helfen, den Frieden um uns zu halten und zu festigen. Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage auch diesen Frieden und viel Freude am Leben und mit ihren Lieben.

Dezember 2003 - Vossybär

Das millionenfache gewaltsame Sterben im Krieg kann für die Davongekommenen und die Nachgeborenen nur dadurch einen Sinn bekommen, wenn alle - auch du und ich - mit ganzer Kraft verhindern, daß irgendwann durch unsere Schuld wieder ein Krieg entsteht. Gisela Clorius

Frieden und Gerechtigkeit-Gedanken
Elisa Jannasch (Jg. 1982) - Sarah Meyer-Dietrich (Jg. 1980)

Wiedergabe einer Leseprobe aus "Frieden und Gerechtigkeit":
Lieber Mensch
Mach, dass heute nicht wieder so viele Menschen sterben
im Straßenverkehr,
an Hunger,
an Einsamkeit.
Mach ein bisschen weniger Unglück,
reich jemandem die Hand,
nimm deine Kinder ernst,
sei nachsichtiger mit anderen.
Und achte verdammt noch mal endlich auf die Umwelt,
ist ja nicht viel, was ich verlange.
Nur ein wenig mehr Verantwortungsbewusstsein für das,
was du dir untertan gemacht hast.
Und noch etwas:
Ich will heute Abend nicht wieder irgendwelche »Mach doch bitte«-Gebete von dir hören.
Mach doch bitte selbst.
Amen

William Somerset Maugham
englischer Schriftsteller, 1874-1965:
Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen,
weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

S.H. Dalai Lama XIV
Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus, Friedensnobelpreis 1989, geb. Tibet 1935 :
"Ich habe diese Worte geschrieben, weil eine Empfindung mich ständig begleitet: Immer, wenn ich einem Menschen begegne, und sei er auch ein 'Fremder', ist es die gleiche Empfindung: Wieder begegne ich hier einem Angehörigen unserer menschlichen Familie. Meine Liebe zu allen Lebewesen, meine Hochachtung vor ihnen, sind stetig gewachsen. Und ich fühle den Wunsch in mir, etwas zu tun für den Frieden in der Welt. Ich bete, dass die Menschen dieser Erde freundlicher miteinander umgehen mögen, voll gegenseitiger Liebe und Anteilnahme. Und ich richte diese Worte an alle, die das Leiden in der Welt verringern wollen und deren tiefster Wunsch es ist, ein Glück zu finden, das von Dauer ist."

Mutter Theresa
Indische Ordensgründerin, 1910 - 1997, Friedensnobelpreis 1979 :
Friede beginnt mit einem Lächeln.
Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu,
dem du gar nicht zulächeln willst:
Tue es um des Friedens willen.

Drei-Königs-Tag 2004
Anlässlich des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker wünschte der Dirigent Riccardo Muti den weltweiten Zuhörern Prosit 2004, unter anderem mit den Worten: Alle Menschen dieser Welt - unabhängig von ihrer Religion, ihrer Rasse und ihrer Kultur - hören und fühlen DAS GLEICHE bei der Musik von Johann Strauss.
Ich möchte diesen Worten einen weiteren Sinn geben: alle Menschen dieser Welt fühlen DAS GLEICHE bei Freude, Leid und Frieden.
Wir sind als Schwestern und Brüder geboren, sollten also auch als solche leben und wirken. Wie schön wäre es auf dieser Welt, wenn dies auch gelingen würde!

Donnerstag, 11. März 2004 - Auszug aus OE3-Homepage/Nachrichten:

Bilder des Schreckens in Madrid
Terrorexperten sind über die Täterschaft der ETA nicht so überzeugt wie die spanische Regierung.Die verheerenden Bombenanschläge in Nahverkehrszügen in Madrid haben am Donnerstag mindestens 190 Menschen das Leben gekostet. Das teilten die an der Identifizierung der Leichen beteiligten Gerichtsmediziner mit. Die Zahl der Verletzten ist nach letzten Angaben auf 1.421 gestiegen.Rettungskräfte befürchten, dass die Zahl der Toten wegen der zahlreichen schwer Verletzten weiter steigt. Angesichts der nur langsam voranschreitenden Bergungsarbeiten haben sich Feuerwehrleute und Rettungskräfte eine lange Nacht eingestellt.

Im Fernsehen bei Niederösterreich heute wurde ein für Österreich erfreulicher und ergreifender Filmausschnitt wiederholt gezeigt, und zwar in schwarz/weiß: Außenminister Leopold Figl am Balkon vom Belvedere mit einem Exemplar des Staatsvertrages (dieses Original ist in Moskau) in Händen und zeigte es der jubelnden Bevölkerung mit den Worten: Österreich ist frei!
Jedesmal, wenn ich diesen Bericht sehe, werden meine Augen feucht.

Als ich jedoch in der ZIB den Fernsehbericht von Madrid ansah, kam unbeschreibliche Wut und Trauer in mir auf. Was müssen das für "Kreaturen" sein, die so eine Katastrophe verursachen, ich kann so etwas nicht verstehen !!!
Beide Male Tränen in den Augen - einmal vor Freude und einmal aus Wut, Verachtung, Trauer!

Edel sei der Mensch - hilfreich und gut

Auf ihn traf dies alles zu - ein großer Österreicher ist nicht mehr. Er war für mich der größte Brückenbauer Europas. Kardinal DDr. Franz König ist nicht mehr, er verstarb um 3 Uhr morgens des 13. März 2004.

Am 3. August 1905 wurde Kardinal DDr. Franz König in Rabenstein an der Pielach geboren. Er war Domkurat in St. Pölten, in den Jahren 1952 bis 1956 war er Bischof-Koadjutor bei Bischof Memelauer in St. Pölten. Deshalb bezeichnen die St. Pöltner DDr.König als "unseren Kardinal". Von 1956 bis 1985 war DDr. Franz König Erzbischof von Wien. Im Jahre 1958 erhielt er die Kardinalswürde.

Für ihn gab es keine Rassenunterschiede, keine Parteigrenzen, keine Standesunterschiede , er war für jeden da, weit über die Grenzen Österreichs, ja Europas hinaus. Meine Ehrfurcht vor diesem Menschen ist unendlich groß.

 

Gedanken von Vossybär anlässlich des heutigen Tages, der für Europa enorme geschichtliche Bedeutung haben soll: 1. Mai 2004 - die Erweiterung der Europäischen Union von 15 auf 25 Mitglieder

Worte aus der Ode an die Freude : "Alle Menschen werden Brüder"
Es ist sehr wichtig, dass im Zuge der Zeit die Grenzen fallen und wir alle daran denken, dass die Menschheit ursprünglich als eine Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern geschaffen wurde. Die Grenzen kamen viel später dazu. Auch bei uns im Büro funktioniert die Gemeinschaft ohneVorbehalt, wir haben Schwestern aus Ungarn, der Türkei, Brüder aus Ungarn und aus Tschechien, natürlich auch Schwestern und Brüder aus Österreich, wir alle sind eine Familie. Wir brauchten dazu nicht einen Vertrag, keine Feiern, die Steuerung zu unserem Zusammenhalt kommt von unserem Inneren, von unserem Herz.
Dies hat den Vorteil gegenüber unseren "Geschwistern" der EU-Kommission in Brüssel, dass bei uns die Gemeinschaft funktioniert und nicht so wie bei einigen Politikern, welche die bisherigen 15 Mitgliedstaaten in Brüssel vertraten und leider den Sinn einer EU-Gemeinschaft darin sahen, ungerechtfertigt Spesen "abzusahnen" , so ihr Salär aufzufetten und im Gegenzug den Aufdecker aus ihrer Gemeinschaft auszuschliessen und aufs Ärgste zu beschimpfen.
Alle Grenzen sollten wieder fallen, jeder kann zu jedem ohne Grenzkontrollen. Alle Völker haben eigene Kulturen, jedes Land seine eigenen Schönheiten und Schätze, gerade das ist das Interessante und Schützenswerte. Bewahren wir es für unsere Nachkommen und leben in Frieden und Eintracht mit unseren "Schwestern und Brüdern" dieser Welt!

Die Europäische Hymne:
Dies ist die Hymne nicht nur der Europäischen Union, sondern Europas in einem weiteren Sinne. Die Melodie ist der Neunten Symphonie Ludwig van Beethovens von 1823 entnommen.

Mit dem letzten Satz dieser Symphonie vertonte Beethoven die "Ode an die Freude" von Friedrich von Schiller aus dem Jahr 1785. Dieses Gedicht entsprang Schillers idealistischer Vision der Menschen, die zu Brüdern werden - einer Vision, die Beethoven teilte.

1972 nahm der Europarat (dieselbe Organisation, die die europäische Flagge entworfen hatte) Beethovens "Ode an die Freude" als eigene Hymne an. Der bekannte Dirigent Herbert von Karajan wurde damit beauftragt, drei Instrumentalfassungen - für Solopiano, Blas- und Symphonieorchester - zu arrangieren. Ohne Worte, in der universalen Sprache der Musik, ist die Hymne Ausdruck der idealistischen Werte Freiheit, Frieden und Solidarität, für die Europa steht.

1985 wurde sie von den Staats- und Regierungschefs der Union als offizielle Hymne der EU angenommen. Sie soll die Nationalhymnen der Mitgliedstaaten nicht ersetzen, sondern versinnbildlicht die Werte, die sie alle teilen sowie die Einheit in der Vielfalt.


HYMNE / Hymne komprimiert

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Wem der große Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!
Ja - wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!

Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
in der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
die des Sehers Rohr nicht kennt.

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.


"Wehmütige Gedanken" eines Gestürzten
Am 13. Juni 2004 um ungefähr 10 Uhr vormittags erledigte ich meinen staatsbürgerlichen Beitrag zur EU-Wahl in meinem Wahlsprengel. Nachher wollte ich frohen Mutes das Wahllokal verlassen, übersah wahrscheinlich die letzte Stufe und lag auch schon da, wie es geschah, weiß ich nicht nehr, meine linke Hand wollte nicht mehr zu mir gehören und reagierte nicht mehr. Im Zentralklinikum St. Pölten wurde festgestellt: Cut auf der Nase, Nasenbeinbruch, linker Unterarm und Elle gebrochen, mehrfacher komplizierter Bruch des Oberarmes. Eine Operation war der einzige Weg. Doch am Montag, 14. Juni gab es in der Person des Oberarztes Dr. Flossmann einen rettenden Engel, der das Wunder vollbrachte, meine Hand "gutzuzaubern". Ich war an diesem Sonntag total am Boden. Am Zimmer 9 gab es jedoch den Peter, der seit Anfang April das Krankenbett hütete, die ersten 8 Wochen im Koma, alles gebrochen, was nur sein kann. Verschuldet von einem Betrunkenen ohne Füherschein. Neben ihm ebenfalls mehrere Wochen den Herbert im Zimmer, Lungen- und Kehlkopfkrebs besiegt, jetzt Krebs im rechten Oberschenkel. Diese beiden wurden meine Freunde, gaben mir mit ihrem Kampfgeist neue Energie und frischen Mut. Alle Schwestern und Pfleger auf dieser Station leisteten schier Unmögliches, stets freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt. Desgleichen die Oberärzte Flossmann, Schnell und Frühwirth. Durch dieses Ereignis bin ich "wieder wach geworden", bescheidener und voller Mut zum Leben. Ihnen allen, meinem Sohn und einer Nachbarin möchte ich auf diesem Wege auch für alle jenen, die Anteil nahmen an meinem Mißgeschick, ganz aufrichtig DANKE sagen.
St. Pölten, 27. Juni 2004

Im Gedenken an Bundespräsident Dkfm. Dr. Thomas Klestil

Geboren am 4. 11. 1932 in Wien, gestorben am 6. 7. 2004 um 23,33 Uhr im AKH in Wien, einige Stunden vor seiner Amtsübergabe an seinen Nachfolger Dr. Heinz Fischer.

Die letzten beiden Regierungen haben es ihm nicht immer leicht gemacht, interessant ist jedoch die Tatsache, daß vor TV-Kameras jetzt plötzlich seine größten Gegner voll des Lobes sind, zu Lebzeiten war ihm diese Ehre nicht gegönnt.

Ich möchte mein Andenken mit diesem kleinen Beitrag ehren und seiner bei den bisherigen Verabschiedungen so starken Witwe meine Ehrfurcht erweisen, natürlich auch den anderen Familienangehörigen.

Am 1. September 1939 war der Beginn des Zweiten Weltkrieges. Ungefähr 55 Millionen Menschen mußten ihr Leben lassen, davon zirka 6 Millionen in verschiedenen Konzentrationslagern. Heute, nach 65 Jahren, ist es mein sehnlichster Wunsch, Frieden auf der Welt zu haben. Es ist genug Platz für alle da. Die Nachrichten der letzten Tage belehren uns jedoch eines besseren, Unruhen, Entführungen, Geiselnahmen in Rußland und im Irak, die Menschheit lernt einfach nicht dazu. Wurzeln hiefür sind Neid, Mißgunst, Haß, Unzufriedenheit. Besinnen wir uns alle unseres Ursprungs - als Schwestern und Brüder wurden wir geschaffen. Helfen wir alle zusammen für das Ziel NIE WIEDER KRIEG !
St. Pölten, 1. September 2004

Weihnachten 2004

Vom Schenken
Schenke groß oder klein, aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei was in dir wohnt.
An Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk, dass dein Geschenk –
Du selber bist.

Dieses wunderbare Gedicht von Joachim Ringelnatz geben meine Gedanken am heutigen 24. Dezember wieder.
Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage ein FROHES WEIHNACHTSFEST und für das Jahr 2005
viel Glück, Erfolg und Freude, vor allem aber Frieden.

1. Jänner 2005 - 00:18 Uhr
Das neue Jahr ist erst 18 Minuten alt, draußen explodieren noch Knallkörper zwischen den Häuserreihen, die letzten Feuerwerkskörper verstummen am Himmel. Nicht nur in Österreich, sondern in mehreren Ländern unserer Erde verbringen zahllose Familien den Jahresbeginn in tiefster Trauer und Einsamkeit. Die größte Flutkatastrophe aller Zeiten im Indischen Ozean hat unendlich viel Leid zugefügt. Ich glaube, unser aller Mitgefühl ist bei den Betroffenen. Die täglichen Schauermeldungen diesers Ereignisses überschatten alle anderen negativen Nachrichten dieser Welt. Trotzdem ist es wichtig, wieder nach vorne zu sehen. Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage und allen meinen Bekannten, Freunden und Familienangehörigen für das neue Jahr und die Zukunft Glück, Erfolg, Gesundheit, Freude am Leben.

Nachtrag zu obigen Zeilen: Mehr als 300000 Menschen mussten bei dieser Katastrophe ihr Leben lassen, darunter eine riesige Anzahl von Kindern. Die einheimischen Menschen, die ohnehin nicht gerade mit Reichtum gesegnet waren, verloren fast alles, das Wenige, das ihnen geblieben war, teilten sie an die überlebenden Touristen aus. Je mehr ich über diese Ereignisse nachdenke, komme ich nicht herum, die Frage zu stellen: wenn es einen Gott gibt, wo war er zum Zeitpunkt dieser Katastrophe und warum hat er soviel Leid zugelassen ?
St. Pölten, am 23. Februar 2005

 

Heute, 9. April 2005, wurden die vielen Romy's vergeben. Doch eine ganz besondere ROMY behalte ich mir vor, zu vergeben, und zwar an meine Mutter:
Liebe Mama, mit ganz besonderem DANK möchte ich DIR die Romy für Dein Lebenswerk widmen. Kein Edelmetall dieser Welt kann Deine Liebe, Geduld und Opferbereitschaft aufwiegen. Du hast diese Auszeichnung mehr als verdient. Wer Dich kennt, wird sicher mit
mir gleicher Ansicht sein.
Ich verneige mich in Hochachtung und Liebe vor Dir !

1950

Samstag, 16. April 2005 - 15,10 Uhr hörte das Herz meiner Mutter zu schlagen auf. Wer in diesem Teil meiner Homepage aufmerksam mitgelesen hat, weiß es bereits, ich habe meiner Mutter unendlich viel zu verdanken und sie deswegen auch zu Recht als die BESTE MUTTER verehrt. Sie war ihr ganzes Leben lang sehr bescheiden, über alles hilfsbereit und war immer für uns da. Im Februar des Jahres 2000 begann ihr Leidensweg, von einer Sekunde auf die andere konnte sie nicht mehr aufstehen und gehen, ihr trauriges Leben im Rollstuhl begann. Ihren Leidensweg trug sie mit unendlicher Geduld. Die Zeit im Rollstuhl verbrachte sie im Wienerwaldheim in Pressbaum. Als dieses Heim geschlossen wurde, übersiedelte sie am 29.12.2004 in das neue Sozialzentrum der Senecura nach Purkersdorf. Der Großteil des Personales übersiedelte vom Wienerwaldheim mit zur Senecura. Die Betreuung war großartig.
LIEBE MAMA, DU WIRST ZEIT MEINES LEBENS EINEN EHRENPLATZ IN MEINEM HERZEN HABEN.
15. Mai 2005 - 50 Jahre Staatsvertrag

Trotzdem ich als Nachkriegskind am 26. Dezember 1945 geboren wurde, werden anlässlich dieser großen Feier viele angenehme und unangenehme Erinnerungen in mir wach, auch für die Gegenwart und Zukunft steigen mir so manche Gedanken in den Kopf.
Die ersten fünf Jahre meines Lebens verbrachte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester Inge in der Ortschaft Neu-Hart in der jetzigen Gölsdorffstraße, das ist jetzt ein Teil von St. Georgen am Steinfeld und befindet sich gegenüber der Bundesbahnschule Wörth. Mein Vater arbeitete damals in der Hauptwerkstätte der ÖBB in St. Pölten und mußte täglich mit dem Zug pendeln. Sein erlernter Beruf war Modelltischler, wo er Holz auftrieb oder fand, bastelte er für den Haushalt und Spielzeug für uns Kinder. Meine Schwester besuchte die Volksschule in St. Georgen am Steinfeld. Einkaufen mussten wir bei der "Tante Schulthes", der Weg war nicht sehr weit, doch wegen der Straße (Mariazeller Bundesstraße) für uns Kinder sehr gefährlich. "Tante" deshalb, weil sie für mich, wenn ich alleine mit einem Zettel und der Einkauftasche bei ihr eintraf, ein Stück Schokolade für mich hatte, die ich absolut nicht teilen wollte. Jedes Monat musste ich mit meiner Mutter zur Ausgabestelle der Lebensmittelmarken ins sogenannte Lager Spratzern, jetzt ist der Güterbahnhof Spratzern dort. Im Winter recht unangenehm, da sehr viele Menschen dort waren und es immer sehr lange dauerte. Gerade zum Eintritt in die erste Klasse Volksschule übersiedelten wir nach St. Pölten in die Viktor-Adler-Straße, das ist in der Höhe der Josefskirche über die Mariazellerstraße in Richtung Leobersdorfer Bahnstraße. St. Pölten war nach dem Krieg Russenzone. Am Linzertor war Grenze in die Russenzone. Die jetzige Polizeidirektion und der Schießstattring gehörte auch dazu. Manchmal, wenn wir im Hofe spielten, hörten wir den Ausruf "d'Russn kuman" (auf Deutsch übersetzt: die Russen kommen), wir liefen zur nahen Mariazellerstraße und sahen der "Russenparade" der vorbeifahrenden Panzerfahrzeuge und Mannschaftstransporter zu. Weitaus interessanter waren die sogenannten Korridorzüge der Amerikaner auf der Strecke der Franz-Josefs-Bahn von St. Pölten nach Tulln. Da diese Züge regelmäßig verkehrten, konnten wir rechtzeitig entlang der Strecke warten, bis die Amerikaner Zuckerl, Schokolade, Schnitten und sogar Brot aus den vorbeifahrenden Zug warfen. Eine Tante meiner Mutter war in Amerika im Staate Illinois verheiratet, sie sandte regelmäßig Pakete von Chicago nach St. Pölten, darin waren Wäsche und Lebensmittel für uns, fast bis zu meinem 10. Lebensjahr trug ich diese Kleidung, vor Weihnachten war immer Schokolade und Baumbehang im Paket aus den USA. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten wir die Anstrengungen der österreichischen Regierung, unser Land wieder frei zu bekommen von den Besatzungssoldaten. Als Außenminister Figl auf den Balkon des Schlosses Belvedere trat und den Staatsvertrag der Bevölkerung zeigte mit den Worten "ÖSTERREICH IST FREI", hatte nicht nur ich Tränen der Freude in den Augen.
Meine Eltern und genauso wie alle anderen Landsleute leisteten nach dem Kriege unmenschliche Aufbauarbeit zum Wohle von Österreich, Politiker - ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit zur jeweiligen Partei - hielten zusammen und arbeiteten für Österreich. Fast jeder Politiker der letzten Jahre und ganz besonders die derzeitige Bundesregierung kann sich an ihnen ein ganz großes Beispiel nehmen. Sehr viele von ihnen (ganz egal ob Regierungsmitglieder, National- oder Bundesrat oder Landespolitiker) verdienen es nicht, Österreichische Staatsbürger zu sein.
Trotzdem bin ich stolz, ein Österreicher zu sein!

August 2005 - eine kleine Zwischenbilanz: Leider gibt es auf der Welt besonders in den letzten Wochen und Monaten Terror in großem Ausmaß: Türkei, Moskau, London, Ägypten. Viel Unglück und Leid in diesen Teilen der Welt. Gerade zuvor in den Fernsehnachrichten die Meldung, daß das gesunkene bzw. festgefahrene russische Uboot gerettet werden konnte und alle Insassen "heil" das Schiff verlassen konnten. Den Verlust meiner Mutter habe ich einigermaßen überwunden, der Todestag meines Vaters jährt sich zum zehnten Male, doch es gibt auch positives in meiner Familie, mein Sohn Philipp ist mein ganzer Stolz, er ist ein MENSCH, von dem man auch so manches lernen kann.

4. Adventwoche im Jahre 2005
Das Jahr 2005 ist bald zu Ende, der Heilige Abend ist sehr nahe. Zeit zum Nachdenken über das erlebte Jahr. Es hat der Welt unendlich viel Leid gebracht. Begonnen am 26.12.2004 mit dem Zunami, Zerstörung wo man hinsieht, die Überlebenden haben fast alles verloren, das Wenige, das ihnen blieb haben sie mit den Touristen noch geteilt, unendlich viel Leid und zahllose Tote. Weiter ging es mit New Orleans, Pakistan, Terror in London, Unruhen allerorts, die letzte Entführung durch Terroristen im Irak ging vor wenigen Stunden gut aus. Im Fernsehen läuft zur Zeit eine Dokumentation "Alle Jahre wieder - Weihnachten im Wandel der Zeit", zu sehen die ersten Weihnachten nach Kriegsende. Zufriedenheit überall mit den einfachsten und bescheidensten Geschenken, heute Wohlstand im Überfluss - im Gegensatz zu damals. In den vorherigen Zeilen nachlesbar, verstarb heuer am 16. April meine Mutter nach schwerer Krankheitsphase, der Tod war eine Erlösung für sie, sie war eine großartige Frau, so bleibt mir nur mein großartiger Sohn mit seiner Partnerin Claudia. Sie haben mir ein sehr kostbares Geschenk für Weihnachten versprochen, ein Stück ihrer Zeit. Ich freue mich sehr darauf.
Liebe Besucher meiner Homepage, liebe Freunde und Mitmenschen, ich möchte Euch allen ein frohes Weihnachtsfest 2005 wünschen und für Das Jahr 2006 unendlich viel Glück, Erfolg, Gesundheit und vor allem ein Leben in Frieden!

13. Februar 2006 - Gedanken eines im "ewigen Urlaub" Befindlichen:
Wenn man über ausreichend Freizeit verfügen kann, gibt es auch Augenblicke, wo nachgedacht wird über den Sinn des Lebens. Das Leben gestaltet sich viel freundlicher und sinnvoller, wenn man sich für noch so kleine Gefälligkeiten und Freuden bedankt. Ich finde, es ist an der Zeit, jenen Menschen, die aufrichtige und treue Wegbegleiter waren und sind, ein wenig Danke zu sagen. Ich beginne mit meinen beiden Kolleginnen, die links und rechts von meinem Schreibtisch ihren Platz hatten, Doris und Nergiz, ich danke euch für eure oft aufmunternde Begleitung speziell in meinem letzten Arbeitsjahr und wünsche mir, dass unsere Freundschaft noch recht lange anhält. Einer ganz besonderen Frau kann ich leider nicht mehr Danke sagen, sie ist vergangenes Jahr verstorben, meiner Mutter. Sie hat ihren Ehrenplatz in meinem Herzen. So konzentriere ich mich jetzt auf meinen Sohn Philipp, der mir stets ein sehr liebevoller und treuer Weggefährte und Kumpel ist.

Muttertag 2006
Trotzdem meine Mutter seit einem Jahr verstorben ist, denke ich noch sehr oft mit großer Dankbarkeit an diese für mich großartige Frau, die Liebe, die sie meiner Schwester, mir und meinem Sohn geschenkt hat, war unendlich.
Leider hat das Brauchtum um den Muttertag sehr viele finanzielle Schattenseiten, Blumen und sonstige Geschenke sind unmittelbar vor diesem Tag empfindlich teurer als sonst, die Gasthäuser am Muttertag überfüllt, das Angebot meist sehr beschränkt und das Service oft mehr als besserungswürdig. Ich habe es nicht nur aus diesen Gründen so gehalten, daß für mich das gesamte Jahr "Muttertag" war, alle jene, die meine Homepage besuchen, möchte ich herzlichst einladen, es mir gleichzutun. Mutterliebe ist durch nichts zu ersetzen. Beim Stöbern im Internet habe ich das folgende Gedicht von Siegrun Graume gefunden:

Die vielen Falten in deinem Gesicht,
ich weiss woher sie kommen,
du sorgtest immer dich um mich,
nie hab ichs ernst genommen.
Dein Rücken ist auch krumm geworden.
Du musstest soviel tragen,
du nahmst so manche Last von mir
in Kinder- und auch Jugendtagen.
Nun leg ich meinen Arm um dich,
versprech ich werde dich beschützen.
Bis in das hohe Alter will ich jetzt
dich immer unterstützen.
Du schaust mich an, du glaubt mir nicht,
doch deine Augen strahlen.
Du weisst, der Wille ist wohl da,
wie in den Kindertagen.

Weihnachten 2006
Gedicht bzw. Gedanken meines Klassenkameraden Gerd E. Strohal
Auf dem langen Weg durch die Zeit
sehen wir Vieles, was alt und gewohnt,
Bäume und Menschen, Freude und Leid
und die Sonne fällt hinter den Horizont.

Unsere Zeit in der Suche nach Leben
verrinnt in verwirrendem Neuen und ungewohnt
blendet anderes Licht im hastenden Streben
und die Sonne fällt hinter den Horizont.

Und die Sonne fällt hinter den Horizont,
nur das unsichtbar innere Licht
leuchtet noch immer, es hat sich gelohnt
daran zu glauben. Fühlt ihr es nicht
?

Auch im heurigen Jahr ist auf der Welt viel Unheil, Furchtbares und Böses geschehen, das wir nicht beeinflussen konnten.
Ein guter Beginn jedoch wäre, in unserer näheren und nahen Umgebung zu beginnen, das Gute zu hüten und zu fördern, für das positiv Erlebte und Erhaltene auch Dankbarkeit zu zeigen, auch wenn es noch so gering war. Heißt es doch in einer alten Weisheit: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! Vor mehreren Monaten hat die Zeit meines "ewigen Urlaubes" begonnen, ich habe mir vorgenommen, viel mehr auf meine Umwelt einzugehen und für noch so kleine Gefälligkeiten von Anderen sofort zu danken. Ich muss zugeben, das Leben ist so viel schöner und ehrlicher.
Dies soll mein Beitrag zum diesjährigen Advent sein. So bleibt mir nur mehr übrig, allen Besuchern meiner Homepage ein frohes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr viel Glück, Erfolg , Frieden und Gesundheit zu wünschen.
St. Pölten, 13. Dezember 2006


Heute, 16. April 2007, ist es 2 Jahre her, dass meine Mutter ihre Augen für immer schloss. Ihr Verlust stimmt mich noch immer sehr traurig. Sie war eine wunderbare Frau und Mutter, sie wird in meinem Herz immer einen Ehrenplatz innehaben. Was mich aber sehr stolz und glücklich macht, ist mein Sohn Philipp. Das Verhältnis zwischen ihm und mir kann ich als ausgezeichnet bezeichnen. Was mir weniger gefällt, ist das Geschehen in Österreich und der übrigen Welt, Sümpfe, Korruption, Selbstherrlichkeit, wo man hinsieht.

Freitag, 22. Juni 2007 eine Mitteilung heute nachmittag im ORF erschütterte mich zutiefst: GEORG DANZER ist tot (7.10.1946 bis 21.06.2007)

Georg Danzer hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Der 60-Jährige ist gestern in Wien gestorben. Österreich trauert um einen seiner herausragendsten Musiker der letzten Jahrzehnte.


"In tiefer Trauer gibt die Phoebus Music Group bekannt, dass Georg Danzer am 21. 6. 2007 im Kreise seiner Familie verstorben ist. Die Einäscherung fand heute im Kreis seiner Familie statt", heißt es im offiziellen Statement von Manager Franz Christian Schwarz. Danzer habe sich dies ausdrücklich so gewünscht. Er habe weiters verfügt, dass sein Tod erst nach der Einäscherung bekannt gegeben werde.
"

Ein ganz GROSSER der österreichischen Musikszene hat uns verlassen, er war einer der WENIGEN, denen es gelang, ohne Skandale zu existieren!

2007 ein schlechtes Jahr für die österreichische Musikszene:

Auszug aus ORF-News vom 11.9.2007:

Joe Zawinul ist tot
Jazz-Legende Joe Zawinul ist tot. Der Jazz-Pianist, Keyboarder, Komponist, Arrangeur und Bandleader ist 75-jährig im Wilhelminenspital gestorben. Von Erdberg aus startete Zawinul Ende der 50er Jahre eine Weltkarriere.
Der Musiker Joe Zawinul komponierte einige der wichtigsten schwarzen Soul-Jazz-Standards. Jazz-Musiker von Weltgeltung
Josef Erich Zawinul stammte aus Erdberg und war zugleich Weltbürger. Er liebte seine Heimatstadt Wien und seine zweite Heimat, die USA. Am 7. Juli 2007 feierte Zawinul seinen 75. Geburtstag - "keine besondere Sache", wie er selbst dazu sagte.
Der Musiker Zawinul komponierte einige der wichtigsten schwarzen Soul-Jazz-Standards. Mit Miles Davis sowie den Alben "In a Silent Way" und "Bitches Brew" prägte er den Electric Jazz, mit seiner Gruppe Weather Report und dem Syndicate später dann Jazz-Rock und Fusion.

Advent 2007 - 28.11.2007 - Startsendung "35 Jahre Licht ins Dunkel"
Es ist der erste Advent in meinem Pensionistendasein, das mir viel Zeit zum Nachdenken und zum Studium des "Weltgeschehens" gibt. Doch nicht die Nachrichten über Katastrophen und Kampfhandlungen erschüttern mich heuer, sondern speziell die Nachrichten der letzten Wochen aus Österreich:
Eine 26-Jährige, die im Juli 2007 ihr Neugeborenes mit einem Polsterbezug erstickt hatte, wurde verurteilt. - Die Schütteltrauma-Symptome des Zwillingspärchens aus Landeck stammen nach derzeitigem Stand von äußerer Gewalteinwirkung. - Im Fall des kleinen Luca aus Tirol könnte es jetzt zu einer Mordanklage kommen, einige behördliche Stellen "sahen zu". - Aus Salzburg: Die Eltern der viermonatigen Elma stehen im dringenden Verdacht, ihre Tochter mehrfach schwer misshandelt zu haben, die Eltern beinden sich bereits in Haft.
Was sind das für "Menschen", die zu solch Schreckenstaten fähig sind ? Meiner Ansicht nach verdienen sie die Bezeichnung "Mensch" nicht.
Licht ins Dunkel setzt sich auch ein für Familien mit behinderten Kindern, ich kann nicht genau feststellen, ob die feuchten Augen bei mir aus Trauer oder aus Glück über einen gesunden Sohn, auf den ich sehr stolz bin, stammen. Sicher überwiegt das unendlich große Glücksgefühl als stolzer Vater.
Liebe Besucher meiner Homepage, ich möchte Euch einen besinnlichen Advent wünschen und Euch bitten, ehrt Eure Mitmenschen und seid glücklich und stolz auf gesunde Angehörige.

Freitag, 9. Mai 2008 - zwei Tage vor dem Muttertag (gleichzeitig mit dem Pfingstsonntag)
In den letzten Wochen überschlagen sich - nicht nur in Österreich - die unliebsamen und tragischen Ereignisse, ganz egal, ob man eine Tageszeitung aufblättert oder im Fernsehen eine Nachrichtensendung ansieht, jedem normaldenkenden Menschen schlägt blankes Entsetzen entgegen. Entführungen mit Ermordung der Geisel, Kindesmisshandlungen, zuletzt Inzucht, Vergewaltigung, Wegsperren in unterirdischem Verließ für die Dauer von 24 Jahren, Naturkatastrophe im ehemaligen Burma mit Generälen an der Macht, die sämtliche ausländischen Hilfsgüterlieferungen beschlagnahmen und als eigene deklarieren, keine Helfer ins Land einreisen lassen, was sind das alle für Menschen ? Unvorstellbar !!!
Im näheren Umfeld von uns verstärkt Hektik und Trubel in den Geschäften, alle Geschäftsinhaber wollen am Kuchen "Muttertag" heftig mitnaschen. Wie bereits in den vorherigen Gedanken von mir kundgetan: liebe Mitmenschen, schätzt und ehrt eure Mütter das ganze Jahr und solange sie leben, nicht nur an diesem einen Tag! Zeigt ganzjährig eure Zusammengehörigkeit innerhalb der Familie und schätzt euch ! Das Leben kann so schön sein, wenn überall Friede und Eintracht vorherrschen.

Pfingstmontag, 12. Mai 2008
Anlässlich eines Telefongespräches mit meiner Schwester erfuhr ich eine Nachricht, die mich erschütterte:

Die Diözese St. Pölten trauert nach dem plötzlichen Tod von Msgr. EKan. Wilfried Kreuth. Der Direktor des Pastoralamtes und Geistliche Assistent der Katholischen Aktion der Diözese ist im 64. Lebensjahr und im 41. Jahr seines Priestertums unerwartet verstorben.

Es ist mir ein Bedürfnis, jenem Menschen, der meine Mutter auf ihrem letzten Weg begleitet hat und uns Angehörigen viel Trost spendete, ein ehrendes Gedenken zu widmen.

ADVENT 2008 - 7. Dezember 2008
Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Viel hat sich ereignet, leider mehr Unangenehmes als Erfreuliches. Miese Ereignisse sind bereits in meinen Zeilen vom 9. Mai 2008 geschildert, Airport-Besetzungen, Urlauberentführungen mit monatelanger Geiselhaft, "Weltwirtschaftskrise" machte auch vor Österreich nicht halt, viele Mitmenschen zittern um ihren Arbeitsplatz, vor Weihnachten ein bitteres Gefühl. In den TV-Sendungen "Ein Herz für Kinder" und "Licht ins Dunkel" erschütternde Berichte über Elend, Krankheit, Hilfslosigkeit. All diese Berichte treiben mir Tränen in die Augen, ich schäme mich dafür nicht ! Lieber Gott - falls es dich wirklich gibt - sind diese Grausamkeiten wirklich notwendig ? Beschütze meine Angehörigen und Bekannten, ganz besonders aber meinen Sohn Philipp, der mir sehr oft Mut gibt zum Weitermachen und auf den ich unendlich stolz bin !
Abschließend möchte ich allen Besuchern meiner Homepage frohe Weihnachtsfeiertage und für das Jahr 2009 viel Glück, Erfolg, Freude und vor allem Gesundheit wünschen!

Wolfgang Loitzl - der neue HERO des österreichischen Sports: Er ist der sicher unübertroffene Gesamtsieger der 4-Schanzentournee der Skispringer im Jahre 2009:

29.12.2008 - Oberstdorf: 2. Platz
01.01.2009 - Garmisch-Partenkirchen: 1. Platz
04.01.2009 - Berg Isel Innsbruck: 1. Platz
06.01.2009 - Bischofshofen: 1. Platz
Beim 1. Durchgang in Bischofshofen 5 Mal Traumnote 20, im 2. Durchgang 4 Mal Traumnote 20!

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung, solche Vorbilder braucht nicht nur unsere Jugend, sondern wir alle.


Advent 2009 - 26. November 2009
Es ist wieder einmal soweit, das Jahr 2009 begibt sich in die Zielgerade. Nicht nur meine Situation des "ewigen Urlaubes" sondern auch die Adventzeit veranlassen mich, über das heurige Jahr und das Leben im Allgemeinen und Besonderen nachzudenken. Es war bestimmt kein schönes Jahr für die Menschheit. Heute begann in Korneuburg der Prozess über den Heurigen-Doppelmord eines Bulgaren in Pachfurth in Niederösterreich, vor einigen Wochen erschiesst ein Irrsinniger in der Garage des Wilhelminenspitals in Wien eine Krankenschwester, um an ihr Auto zu gelangen, vergangene Woche Mord und Selbstmord eines irrsinnigen Landwirtes vor der Scheidung beim Notar in St. Pölten, unzählige weitere Wahnsinnstaten wie Terror, Geiselnahmen, Verzweiflungstaten weltweit, alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Wirtschaftskrise gibt es nach wie vor, Großfirmen brechen kurz vor Weihnachten zusammen, magere Gehaltserhöhungen um 1 Prozent, doch in Brüssel gewähren sich die EU-Politiker stolze 3,7 % Erhöhung ihrer ohnehin viel zu höhen Gehälter. Bei Licht ins Dunkel im Bereich von Österreich und ähnlichen TV-Sendungen in Deutschland wird uns Zusehern vor Augen geführt, wie groß nach wie vor das Elend rund um uns ist, wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass es uns trotz der Krise noch einigermaßen gut geht. Vergangenen Samstag war ich auf Gut Aiderbichl und am Nachmittag in Salzburg am Christkindlmarkt, von diesem war ich schwer begeistert, so etwas Schönes und Beindruckendes habe ich schon lange nicht erlebt, sogar in mir kam etwas Weihnachtsstimmung auf, vor allem aber unendliche Dankbarkeit und Bescheidenheit.
Liebe Besucher meiner Homepage, ich möchte Euch eine besinnliche Adventzeit, ein frohes und schönes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr viel Erfolg, Glück und vor allem Zufriedenheit und Gesundheit wünschen!

1. Jänner 2010 - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Konzerthaus zu Wien - Dirigent Georges Pr´e`tre
Obwohl ich ein Liebhaber von Metallica, AC/DC, Rammstein, etc. bin, sehe ich mir jedes Jahr nach Möglichkeit das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im TV an. Der diesjährige Dirigent Pretre tituliert dieses Konzert als "eine Liebeserklärung an die Welt".
Mögen viele Erdenbürger diese "Liebeserklärung" annehmen und danach leben, damit würde ein Herzenswunsch von mir für 2010 in Erfüllung gehen, nämlich "Frieden auf der Welt!".

MAI 2010 - EIN EREIGNISREICHER MONAT

8. Mai 2010 - vor 65 Jahren war eines der schrecklichsten Ereignisse zu Ende - der 2. Weltkrieg. Wahrscheinlich nicht nur mein sehnlichster Wunsch "Dieses Geschehen darf sich nicht wiederholen!"

9. Mai 2010 - Muttertag - Liebe Besucher meiner Homepage, bitte beachtet - es sollte das ganze Jahr Muttertag sein, ehret Eure Mutter zu Lebzeiten!

Die weiteren Ereignisse im Mai lassen mich nach wie vor zweifeln, ob es einen Gott gibt, Katastrophen, Unwetter, Schicksale können zahlreich aufgezählt werden. Warum läßt dies alles Gott zu, warum müssen Unschuldige darunter oder deshalb leiden ?
Warum wurde meine Mutter zu jahrelangem Leiden gezwungen, eine Frau, die zeitlebens voller Güte und Hilfsbereitschaft war? 6 Tage nach meinem letzten Arbeitstag schloß sie für immer ihre Augen, ich vermisse sie sehr.
Doch muss ich auch festhalten, dass ich einen phantastischen Sohn Philipp habe, der meinem Leben Sinn gibt und mir stets bei "Krisen" zur Seite ist und trotz seiner "Jugend" mit sehr weisen Ratschlägen weiterhilft, ich bin ihm unendlich dankbar und extrem stolz auf ihn!

20. Dezember 2010

Ein ereignisreiches Jahr geht bald zu Ende. Leider sind die besorgniserregenden Ereignisse in der Überzahl: Erdbeben nach wie vor, Grubenunglücke, mir unerklärliche Untaten (eine Mutter - eine Alkoholikerin - zündet das eigene Heim an, ihre beiden Kinder kommen in den Flammen ums Leben; Eifersuchtsmorde,....) reihen sich aneinander, Mißbrauchsvorfälle in der katholischen Kirche nicht nur in Österreich (jeder Mensch außerhalb der Kirche säße bei gleichen Vorfällen unmißverständlich hinter Gitter!!!), unfähige Politiker,....... Weitere Aufzählungen würden "den Rahmen sprengen".
Seit vielen Wochen (Oktober) gibt es in den Supermärkten Weihnachtssachen, mit den Eltern sind auch Kinder beim Einkaufen dabei, die es nicht verstehen, warum! Die ständig laufende Weihnachtsmusik in den Kaufhäusern "vermiest" die Vorfreude auf Weihnachten. Die Briefkästen sind seit Novemberbeginn übervoll mit unverschämt vielen Bettelbriefen.
Doch es gibt auch wirklich Positives zu berichten. Das wohl "schönste Ereignis" des Jahres 2010 : Oktober 2010 - alle 33 verschütteten Kumpel im Bergwerk in Chile werden "unversehrt" gerettet und können so mit ihren Angehörigen das wohl schönste Weihnachtsfest ihres Lebens feiern. Besonders stolz macht mich die Tatsache, dass österreichisches Know-How dabei geholfen hatte.
Ganz besonders freue ich mich auf den Heiligen Abend, den ich bei meinem Sohn Philipp verbringen werde.
Schlussendlich möchte ich allen Besuchern meiner Homepage ein schönes und besinnliches Weihnachsfest wünschen, möge Euch allen das Jahr 2011 viel Glück, Erfolg, Freude, Gesundheit. vor allem aber Frieden schenken!

 

MARCO SIMONCELLI

Marco Simoncelli (* 20. Januar 1987 in Cattolica; † 23. Oktober 2011 in Sepang, Malaysia)

Der 23. Oktober 2011 war für mich ein schrecklicher Tag. Beim MotoGP in Sepang in Malaysia verunglücklichte Marco Simoncelli tödlich. Dieses Ereignis traf mich sehr tief. Marco Simoncelli war ein ganz besonderer Teilnehmer des MotoGP. Er hinterlässt eine große Lücke im MotoGP.

MARCO SIMONCELLI DU WIRST UNVERGESSEN BLEIBEN !!!

 


ADVENT - WEIHNACHTEN 2011

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Es war ein ereignisreiches Jahr mit unzähligen Katastrophen - AKW-Schäden in Japan, Hochwasserschäden weltweit, Eifersuchtsmorde, Massenmorde eines scheinbar unzurechnungsfähigen Skandinaviers,.......
Doch was mich unendlich aufregt, sind die Vorkommen in Griechenland, das griechische Volk schuldet dem Staat 60 Milliarden Euro an Steuern, viele Griechen beziehen Witwenrenten von Groß- und Urgroßeltern, griechische Politiker verschaukeln und belügen vorsätzlich ihre Partner in der EU- Dank zwei Spitzenpolitikern aus der EU namens Merkel und Sarkozy transferiert die EU fortlaufend Milliardenbeträge, die Griechenland wahrscheinlich nie zurückzahlen kann. Meine Schlußfolgerung: Griechenland hat weder in der EU noch in der Eurozone eine Existenzberechtigung!
Besonders erschüttert hat mich der Rennunfall von Marco Simoncelli. Auch heuer werde ich den hl. Abend bei meinem Sohn in Wien verbringen. Ich möchte hier festhalten, daß ich auf diesen jungen Mann unendlich stolz bin, ich kann gar nicht ausdrücken, was mir Philipp bedeutet!

Ich möchte auf diesem Wege allen Besuchern meiner Homepage ein frohes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr Gesundheit, Erfolg, Freude und Frieden wünschen.

Dezember 2011

ADVENT - WEIHNACHTEN 2012
Liebe Besucher meiner Homepage, das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das mir sehr viel Zeit gab, über so manches nachzudenken, es gab vieles, das mich maßlos ärgerte (z.B. der griechischer Finanzminister, der die EU und seine eigenen Mitbürger verschaukelte,......), so manche Ereignisse, die mich nachdenklicher machten, meine Angst für die Zukunft , es gab aber auch schöne Ereignisse.
Ganz besonders nachdenklich stimmte mich "der da ganz oben", was hat dieser Gott gegen meine Familie, nur einige Fakten: 1953 meine Großmutter väterlicherseits verstarb an Krebs, mein Vater hatte nach dem Krieg Lungen-TBC und man kam erst viele Jahre später darauf, er musste lange Jahre zur Dialyse und hatte es sicher sehr schwer, meine Mutter verbrachte die letzten Jahre ihres Lebens im Rollstuhl, 1980 verlor ich die Mutter meines Sohnes (zu diesem Zeitpunkt war er 2 1/2 Jahre alt). Vor einigen Tagen platzte bei meiner Schwester die Aorta, ihre Familie und ich waren am Boden zerstört, ihr Lebenswille hat ihr geholfen, es geht ihr einigermaßen gut. Nachrichten in den Medien erschüttern mich einigermaßen, Haß, Neid, Egoismus sind an der Tagesordnung, wo führt dies alles hin? Diese Ereignisse erschüttern meinen Glauben an eine Gerechtigkeit "von oben"!!!!
Ich halte es immer gerne fest, ich bin unendlich stolz auf meinen Sohn Philipp, er schenkt mir stets "sein Ohr" und hilft mir über so manches Tief weiter, Philipp, Du bist ein toller Mensch und Weggefährte!!
Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Adventzeit, ein schönes Weihnachten und für das neue Jahr nur das Beste!

Dezember 2012


WEIHNACHTEN 2013 - JAHRESWECHSEL 2014
Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Das Furchtbarste in Österreich war heuer der wahnsinnige Wilderer "Alois H.", der in Annaberg 4 unschuldige Menschen erschoß, quer durch die Lande 10 Millionen Euro Schaden anrichtete und stahl, was ihm "im Weg"war, mein Mitgefühl gerade jetzt am 24.12. gilt den armen Angehörigen der Todesopfer. Aber nicht nur in Österreich trieb der "Teufel des Schreckens" sein Unwesen: Syrien, Ägypten, Hochwasserkatastrophen, Wirbelstürme,.....ich will gar nicht Alles aufzählen.
Wöchentliche Besuche bei einem kranken Klassenkameraden haben unsere Freundschaft sehr vertieft und sind immer wieder ein Lichtblick in unserem Alltag. Der Zusammenhalt in unserer Familie ist gleichfalls sehr aufbauend. Die Krönung alldessen jedoch ist das Verhältnis zu meinem Sohn Philipp - ein junger Mensch, von dem man trotzdem sehr viel lernen kann. PHILIPP - ICH BIN UNENDLICH STOLZ AUF DICH UND DANKE DIR AUCH HIER FÜR DIE VIELE KOSTBARE ZEIT, DIE ICH MIT DIR VERBRINGEN DARF!
Liebe Besucher meiner Homepage, ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und für 2014 ein Jahr des Friedens und viel Glück, Erfolg und Gesundheit!
St. Pölten, am 24. 12.2013

 

WEIHNACHTEN 2014 geschrieben am 26.11.2014 Gerd E. Strohal

Dies war der letzte Gruß von Gertd E. Strohal an seine Freunde.

 

Weihnachten dunkel, Weihnachten hell,
manschmal zu leise, dann viel zu grell,
zeitweise langsam, oftmals sehr schnell.

Geschenke, sie verlieren den Sinn,
wenn Berechnung versteckt sich darin,
nicht ausschließlich Liebe als der Gewinn.

Hell strahlend wie schneidender Schmerz,
sendet's das Schicksal jedwedem Herz,
gewünscht seien Glück, Frohsinn und Scherz!

 

Als ich am Stephanitag von einem Besuch bei meinem Sohn nach Hause fuhr, telefonierte ich gegen 19:30 mit Gerd und vereinbarte einen Besuch am Sonntag, dem 28.12.2014. Am Samstag, 27.12.2014, im Laufe des Vormittags rief Alex, die Nachbarin von Gerd, bei mir an und teilte mir mit, daß Gerd vor seinem Schreibtisch tot aufgefunden wurde. Nicht nur für mich eine katastophale Nachricht. Gerd E. Strohal war nicht nur mein bester Freund, er war wie ein Bruder zu mir.

Lieber Gerd, du wirst stets in unserem Herzen weiterleben!

Gerd E. Strohal: 13.10.1946 - 26.12.2014